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Institutionalisiertes Schutzkonzept

Kinderrechte, Kinderschutz,
Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten

Das oberste Ziel unserer Einrichtung ist die individuelle Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Es ist uns wichtig, dass die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei uns einen sicheren Ort vorfinden, an welchem sie geschützt sind, ihre Rechte gewahrt und sie gehört werden.

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit stellt die Möglichkeit der Beteiligung dar, welche durch die partizipative Grundhaltung der Mitarbeiter im Alltag ermöglicht wird. In unserer Einrichtung gibt es außerdem ein Beschwerdeverfahren, welches sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientiert. Wir klären die Jugendlichen bei uns über ihre Rechte und Pflichten auf und üben mit ihnen wie es geht, sich zu beschweren. Sie erlernen bei uns so eine Beschwerdekompetenz und werden in ihrem Recht aktiv unterstützt.

Um den Kinderschutz zu wahren wird bei Neueinstellung und fortwährend alle drei Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt.

In unserer Einrichtung pflegen wir eine hohe Sensibilität für das Thema Nähe und Distanz.

Mitarbeiter werden im Umgang mit krisenhaften Verläufen begleitet und unterstützt.

Neue Mitarbeiter werden im Rahmen unseres Einarbeitungsprozesses mit unserer Sicht auf die Rechte der Kinder und Jugendlichen vertraut gemacht.

Alle Bereiche, die den Schutz, die Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten der Jugendlichen betreffen, sind in eigenen Konzeptionen für die gesamte Einrichtung dargestellt.

Die Einrichtung miteinander leben hat als Mitglied des Bundesverbandes VPK einen Verhaltenskodex unterzeichnet und sich somit selbst verpflichtet die darin formulierten Standards umzusetzen:

  • Respektvolle und Wertschätzende Grundhaltung
  • Kinderrechte und Kinderschutz als fortwährende Aufgabe im beruflichen Alltag
  • Beteiligungsrecht der Jugendlichen und deren Familienangehörigen
  • Beschwerdemöglichkeiten

Die Mitarbeiter von miteinander leben bestätigen in einer Selbstverpflichtungserklärung ebenfalls die Wahrung und Achtung dieser Standards.

Im Leben können Situationen auftreten, in denen Dinge nicht so weiter laufen, wie sie vorher waren. Dies kann zum Beispiel ein medizinischer Eingriff sein, ein Wohnortwechsel oder eine Schwangerschaft. Oft sind von solchen Herausforderungen auch berufliche Aspekte betroffen. Um diese Herausforderungen gut miteinander zu meistern, ist eine reflektierte Grundhaltung auf beiden Seiten wichtig. Diese Grundhaltung, welche wir uns bei miteinander leben wünschen, ist am Beispiel einer Schwangerschaft gut ablesbar und auch auf andere individuelle Herausforderungen übertragbar.

Eine Schwangerschaft stellt im Leben einer Frau (aber auch beim männlichen Partner) eine besondere Herausforderung dar. Damit diese Herausforderung ein positives Erlebnis wird, ist gerade in Bezug auf die berufliche Situation eine gewisse Planung und Strategie notwendig. Grundlage einer sinnvollen, möglichst passenden und sowohl für die/den Arbeitnehmer/in als auch den Arbeitgeber guten Lösung, diese Herausforderungen zu meistern, ist eine frühzeitige, offene und ehrliche Kommunikation. Mit gegenseitiger Wertschätzung und klar formulierten Anliegen und Wünschen kann eine sinnvolle Strategie in gemeinsamer Zusammenarbeit erstellt werden.

Die Grundlagen in rechtlichen Fragen sowie zu Abläufen sind im Mutterschutzgesetz verankert und bilden die Grundlage für das Vorgehen bei miteinander leben. Diese sind im Internet in verschiedenen Quellen gut dargestellt und zusammengefasst.